Entscheidung fällt am letzten Gerät

TSV Waldenbuch – TSV Dunningen I 257,30:253,90; Gerätepunkte: 6:6.
Nach drei Siegen gab musste sich die Riege von TSV-Trainer Markus Holl beim starken TSV Waldenbuch geschlagen geben. Die Chancen für Dunningen hätten sicherlich besser sein können, aber Florian Finkbeiner fiel, aus Kranheitsgründen, kurzfristig und Markus Winderl (Urlaub) sowieso, aus. »So hatten wir an vier von sechs Geräten lediglich vier Turner am Start und somit kein Streichresultat. Dies war schon ein großes Handicap«, stellte Markus Holl fest. Zudem hatten die Waldenbucher mit Raimund Bloching einen überragenden Turner in ihren Reihen, der an fünf Geräten antrat und überall jeweils das beste Einzelergebnis erzielte. Dabei startete Dunningen am Boden, wo dem TSV fünf Turner zur Verfügung standen, sehr ordentlich. Zwar hatte Waldenbuchs Raimund Bloching die beste Wertung (13,25 Punkte), aber der TSV überzeugte als Kollektiv, hatte dabei mit Steffen Krause (12,35) und Marco Bauer (11,95) die besten Wertungen vorzuweisen. So hatte der TSV am Ende der Bodenwertung knapp die Nase vorne. Auch am Pauschenpferd schlugen sich die Gäste sehr achtbar. Dabei überzeugten Marius Mink (10,70) und Johannes Mauch (10,65) auf Seiten des TSV und so ging auch das zweite Gerät an die Gäste. An den Ringen dominierte Dunningen eindeutig und hatte hier insgesamt über 3,5 Punkte Vorsprung. Die besten Wertungen holten Marius Mink (12,85) und Johannes Mauch (12,40).
Nach der Pause kam Waldenbuch dann zurück und sicherte sich durch einen tollen Sprung von Raimund Bloching (12,00) die erste Gerätewertung. Den besten Sprung bei den Dunningern zeigte Marco Bauer (10,90). Auch am Barren ging die Wertung an die Gastgeber. Aber die vier Turner des TSV zeigen allesamt gute Übungen, wobei Johannes Mauch und Marco Bauer jeweils auf 11,60 Punkte kamen. Vor dem »Königsgerät«, dem Reck, lag Dunningen immer noch knapp in Führung. Aber hier machte sich dann das Fehlen eines fünften Turners am deutlichsten spürbar. Waldenbuch stach mit zwei starken Übungen heraus, während bei Dunningen lediglich Marius Mink (9,65) etwas dagegen halten konnte. Am Ende holte sich Waldenbuch mit über fünf Punkten Vorsprung die Wertung am Reck und holte sich somit noch den Gesamtsieg. »Wir sind auf einen sehr starken Gegner getroffen. Angesichts des Fehlens von Markus Winderl und Florian Finkbeiner war einfach nicht mehr drin für uns. Trotzdem haben wir auch in Waldenbuch eine gute Leistung gezeigt«, stellte TSV-Trainer Markus Holl fest. Am 23. März findet der letzte Wettkampf für den TSV Dunningen statt. In Beffendorf trifft die TSV-Riege auf die Turner des SV Böblingen. Dann wird sich entscheiden, ob der TSV beim Ligafinale am 23. April in Ludwigsburg dabei ist.

TSV-Riege mit makelloser Bilanz

TSV Dunningen I – WTG Heckengäu III 260,90:253,90; Gerätepunkte: 10:2. Dritter Wettkampf, dritter Sieg. Die Bilanz des TSV Dunningen kann sich sehen lassen. Obwohl die Riege von TSV-Trainer Markus Holl gegen die WTG Heckengäu III exakt sieben Punkte Vorsprung hatte, beschlich den TSV-Coach während des gesamten Wettkampfes ein ungutes Gefühl. »Obwohl wir gut geturnt haben und fünf Geräte für uns entschieden, hatte ich immer etwas Sorgen, dass wir nicht gewinnen.« Könnte daher rühren, dass die Gäste aus Heckengäu am Boden dominierten und über 1,5-Punkte Vorsprung hatten. Marco Bauer zeigte auf Seiten der Gastgeber mit 12,50-Punkten die beste Bodenübung. Am Seitpferd fanden die Dunninger dann aber schnell in die Spur zurück. Florian Finkbeiner (10,75) und Marius Mink (10,55) punkteten als Einzige zweistellig und legten dabei auch den Grundstein für die Gerätewertung, die mit über drei Punkten Vorsprung an den TSV ging. Auch an den Ringen ließ Dunningen nichts anbrennen. Obwohl die Gäste gut dagegen hielten ging auch hier die Wertung an den TSV, bei denen Johannes Mauch (12,30) und Marius Mink (12,20) die meisten Punkte sammelten.

Auch am Sprung ging die Wertung klar zu Gunsten der Gastgeber und dies, obwohl Steffen Krause eine Nullwertung, aufgrund eines verpatzten Versuches, hatte. Dagegen glänzte Marco Bauer mit einem tollen Sprung, der ihm 11,75 Punkte einbrachte. Obwohl der TSV-Trainer auch vor dem fünften Gerät noch ein mulmiges Gefühl hatte, zeigten seine Turner auch am Barren eine gute Vorstellung. Diese war notwendig, denn die Gäste hielten am vorletzten Gerät gut dagegen. Auf Seiten der Gastgeber hatten Johannes Mauch (11,35) und Marco Bauer (11,15) die besten Übungen vorzuweisen. Am Reck turnten die Gastgeber routiniert durch. Obwohl Lars Schwandt (11,20) auf Seiten der Gäste die beste Tageswertung aufzuweisen hatte, ging der Sieg auch am »Königsgerät« an die Gastgeber, die mit Marius Mink (10,35) ihren besten Turner am Reck hatten. »Wir sind natürlich froh, auch diesen Wettkampf gewonnen zu haben. Da wir bereits am 9. März in Waldenbuch ran müssen, werden wir auch über die Fasnet trainieren«, machte Markus Holl klar. Im Kreisliga-Derby gegen den TV Spaichingen war der TSV Dunningen II chancenlos und unterlag mit 221,75:243,70-Punkten. »Dass müssen wir neidlos anerkennen. Spaichingen war klar stärker und hat verdient gewonnen«, so Markus Holl.

Routine entscheidet Derby

WKG Villinendorf-Rottweil I – TSV Dunningen I 260,60:263,85; Gerätepunkte: 6:6. Im Derby der Turn-Bezirksliga siegte die Routine über die jugendliche Unerfahrenheit.
In einem tollen Wettkampf setzte sich der TSV Dunningen vor rund 100 Zuschauern bei der WKG Villingendorf-Rottweil I mit knapp über drei Punkten Vorsprung durch. Trotz der Niederlage zeigte sich WKG-Trainer Klaus Seifried aber sehr zufrieden mit seiner jungen Riege. »Die Jungs mussten schon noch dem Wettkampfdruck Tribut zollen, aber sie haben gezeigt, dass wir da in Zukunft über sehr viel Potenzial verfügen.« Der WKG-Trainer zielte insbesondere auf das Seitpferd an, unterliefen etliche Patzer, die der Nervosität geschuldet waren. Da zeigten die TSV-Turner ihre ganze Erfahrung und setzten sich mit soliden und sicher geturnten Übungen am Seitpferd durch. Dabei begannen die Gastgeber am Boden sehr verheißungsvoll. Timm Sauter (13,40-Punkte) und Dorell Verde (12,25) von der WKG gelangen tolle Übungen. Da hinkten die Dunninger mit ihren besten Bodenturnern, Marco Bauer (11,90) sowie Johannes Mauch und Steffen Krause, (jeweils 11,55) etwas hinterher.

Dagegen zeigte der TSV am Seitpferd seine ganze Erfahrung und turnte hier mit Johannes Mauch, Florian Finkbeiner (je 10,85) und Marius Mink (10,80) solides Niveau. Martin Rößler von der WKG erhielt mit 10,95-Punkten zwar die beste Tageswertung, aber den anderen WKG-Turner unterliefen am Seitpferd zu viele Fehler. Auch an den Ringen dominierten die Gäste aus Dunningen, hatten mit Marius Mink und Johannes Mauch (jeweils 12,35) die besten Punktesammler. Von der WKG turnten Timm Sauter (11,65) und Dorell Verde (11,15) die besten Übungen.

Johannes Mauch am Pauschenpferd

Nach der Pause ging es am Sprung weiter. Hier trumpften die Gastgeber auf, zeigten mit Nico Freuli (12,50) und Niklas Scherdi (11,40) gute Übungen. Für Dunninger gelangen Marco Bauer und Marius Mink (jeweils 11,15) die besten Sprünge. Am Barren erturnten sich die Gäste die besseren Wertungen. Dabei stachen beim TSV Marco Bauer (12,00) und Johannes Mauch (11,75) heraus, aber auch die WKG zeigte sehr gute Übungen. Finn Schröer und Nico Freuli (jeweils 11,20) überzeugten dabei auf Seiten der Gastgeber. So gingen die Dunninger mit rund fünf Punkten Vorsprung an das letzte Gerät. Am Reck dominierte dann die WKG, hatte mit Finn Schröer (10,60) und Fabian Schulz (10,35) die besten Punktesammler. Die Tagesbestwertung am »Königsgerät« ging jedoch an Marius Mink (10,90) vom TSV Dunningen.

Markus Holl (Trainer TSV Dunningen): »Wir wussten, dass wir mit einem guten Vorsprung ans letzte Gerät gehen mussten. Dies ist uns auch durch gute Barrenübungen geglückt. Wir freuen uns natürlich über den Sieg im Derby und unseren gelungenen Saisonstart mit zwei Siegen«.

Gelungener Einstand für die Turnriege des TSV

TSV Dunningen I – WKG Bonlanden-Sielmingen 258,45:246,95 (Gerätepunkte: 8:4).
Gleich am Boden zeigten die TSV-Turner eine gute Leistung und setzten sich mit fast einem Punkt Vorsprung durch. Dabei gelangen Steffen Krause (12,10 Punkte) und Marius Mink (12,0) die besten Übungen auf Seiten der Gastgeber. Gewohnt stark zeigte sich die Riege von TSV-Trainer Markus Holl am Pauschenpferd und ließ dem Gegner von den Fildern keine Chance. Marius Mink (11,35) und Routinier Johannes Mauch (11,10) zeigten dabei die besten Übungen. So lag der TSV Dunningen nach zwei Geräten bereits fast mit zehn Punkten Vorsprung in Führung. Diese Überlegenheit setzte sich auch an den Ringen durch, wo die Gastgeber überhaupt nichts anbrennen ließen und noch weitere fünf Punkte Vorsprung drauf packten. Marius Mink glänzte dabei mit 13,10 Punkten, aber auch die Übung von Johannes Mauch (12,40) war stark.
Nach der Pause, nach den ersten drei Geräten, schlichen sich dann bei den Gastgebern einige Unkonzentriertheiten ein. So gelang dem Gast aus Bonlanden am Sprung die ersten Gerätepunkte einzufahren und dies gleich mit über fünf Punkten Vorsprung. Den besten Sprung auf Seiten der Dunninger zeigte Marco Bauer mit 10,10 Punkten. Auch am Barren zeigten die Gäste insgesamt die besseren Übungen und setzten sich, wenn auch knapp, durch. Auf Seiten der Dunninger waren Marco Bauer (11,85) und Markus Winderl (11,20) die eifrigsten Punktesammler. Am abschließenden Reck zeigten die Gastgeber dann noch einmal eine ordentliche Leistung und setzten sich mit 2,5 Punkten Vorsprung durch. Die beste Übung zeigte Johannes Mauch (9,60) dicht gefolgt von Florian Finkbeiner (9,55). 

»Am Anfang wussten wir natürlich noch nicht genau, wo wir stehen, insbesondere wenn es gegen einen Gegner geht, gegen den wir noch nicht geturnt haben. Insgesamt war es aber eine ordentliche Leistung von uns und mit einem Sieg in die Saison zu starten ist natürlich sehr angenehm. Mich freut es auch, dass sich Steffen Krause, der gehandicapt in den Wettkampf ging, und Florian Finkbeiner, der zuletzt kaum trainieren konnte, sich in den Dienst der Mannschaft stellten und jeweils an zwei Geräten zum Einsatz kamen«, war TSV-Trainer Markus Holl mit dem Saisonauftakt zufrieden. Am kommenden Samstag geht es für Dunningen dann zum Derby zur WKG Villingendorf/Rottweil.

Bericht Schwarzwald 5 Kampf TSV Turnen

Mit 5 Siegerinnen überragendes Ergebnis

für die TSV-Turnerinnen beim 2. Schwarzwald 5 Kampf in Bösingen.

Bei diesem Turngauwettkampf werden aus einem Elementekatalog die Teile zu einer Übung zusammengestellt, die die Teilnehmerinnen beherrschen. Dieser Elementekatalog ist für alle Altersklassen einheitlich. Mädchen, welche bei Gaumeisterschaften einen vorderen Platz erreicht hatten, müssen dabei die Oberstufe mit wesentlich schwierigeren Elementen turnen, unabhängig vom Alter. Zu den vier üblichen Geräten Sprung, Stufenbarren/Reck, Schwebebalken und Boden kommt beim Schwarzwald 5 Kampf das Minitrampolin noch dazu.

Bei der Siegerehrung gab es mit 11 Podestplätzen für die TSV-Riege reichlich Anlass zum Jubel.

AK 8 Oberstufe
3. Platz            Eva Mauch

AK 10
6. Platz             Mia Hentschel

AK 11
1. Platz            Lena Holl
9. Platz             Dora Guti

AK 12
9. Platz             Nina Broghammer
13. Platz           Kim-Lea Halder

AK 13
2. Platz            Lara Höchster
3. Platz            Emily Kroner

5. Platz             Julia Wernz
6. Platz             Viviane Bantle
7. Platz             Emely Mauch
7. Platz             Zoe Faißt

AK 14/15
2. Platz            Josefine Wernz
3. Platz            Lilli Wichert

4. Platz             Melina Knapp
5. Platz             Sina Scholl
6. Platz             Lea Mauch
9. Platz             Lea Broghammer

AK 16/17
1. Platz            Hannah Schneider

AK 20+
1. Platz            Josepha Storz
2. Platz            Dorothee Rebholz

AK 14/15 Oberstufe
1. Platz            Leonie Bogatzki

AK 17/18 Oberstufe
1. Platz            Magdalena Hils

Herzlichen Glückwunsch an alle Turnerinnen und deren Trainer zu diesen Leistungen.
Ein besonderer Dank geht an die zahlreichen Kampfrichter, Betreuer und Zuschauer, die den TSV hervorragend unterstützt haben.